24. GTA-Tagung

Gestalt – Imagery – Action

Wir freuen uns sehr, Sie zur 24. wissenschaftlichen Tagung der Gesellschaft für Gestalttheorie und ihre Anwendungen (GTA) einzuladen, die gemeinsam mit dem Institut für Musikwissenschaft der Humboldt-Universität und der BSP Business & Law School Berlin organisiert wird.

Gestalt – Imagery – Action

Wir freuen uns sehr, Sie zur 24. wissenschaftlichen Tagung der Gesellschaft für Gestalttheorie und ihre Anwendungen (GTA) einzuladen, die gemeinsam mit dem Institut für Musikwissenschaft der Humboldt-Universität und der BSP Business & Law School organisiert wird.

Die Veranstaltungsorte der Tagung sind:

  • Tieranatomisches Theater (Berlin-Mitte)
  • Institut für Musikwissenschaft der Humboldt-Universität (Berlin-Mitte)
  • Humboldt-Forum (Berlin-Mitte)
  • BSP Business & Law School (Berlin-Lankwitz).

Thema der Tagung

Gestalt – Imagery – Action

„Gestalt – Imagery – Action“ wendet sich strukturierten Ganzheiten zu, die phänomenal gegeben sind (Gestalten), multi-modalen Erfahrungen ohne direkten sinnlichen Input (Imagery im Sinne von mentalen Vorstellungen) und allen Formen von Handlung, die aus Gestalten und mental imagery hervorgehen können (Action). Von besonderem Interesse sind die Vermittlungen zwischen diesen Dimensionen.

 

In den 1920er Jahren wurden Gestalten als Prinzipien der Selbstorganisation im menschlichen Denken und Wahrnehmen, im Verhalten und in der physischen Welt diskutiert. Carl Stumpf und die Gründer der Berliner Schule der Gestalttheorie Max Wertheimer, Wolfgang Köhler und Kurt Koffka entwickelten eine neue Theorie des Geistes. Diese Theorie war in der Psychologie und in wissenschaftlichen Weltvorstellungen verankert. Kurt Lewin entwickelte eine Gestalttheorie des Handelns. Der Wahrnehmungspsychologe Rudolf Arnheim übernahm die Gestalttheorie für die Kunst- und Bildwissenschaft.

Hundert Jahre nach dieser Blütephase der Gestalttheorie in Berlin möchte das Motto der Konferenz diese innovativen wissenschaftlichen Traditionen würdigen und sie mit aktuellen Forschungsparadigmen verbinden. Forschungen zu mentalen Vorstellungen, zu Kognition und Handlung und zur Ökologie der Wahrnehmung (Affordanz) beziehen sich auf Aspekte der Gestalttheorie, reflektieren aber nur selten die ethischen und epistemologischen Grundlagen und die zugrunde liegenden Weltanschauungen.

Tagungsprogramm und Sonderveranstaltungen

Die Tagung zielt darauf ab, sich kritisch mit diesen Entwicklungen auseinanderzusetzen, die sich in einem hochdynamischen Umfeld entfalten, angetrieben durch technologische, computergestützte und KI-Innovation. Diese Entwicklungen erschweren theoriegeleitete Ansätze zu mentalen Vorstellungen und Handlungen, die über technologischen Determinismus hinausgehen. Und sie laden dazu ein, die Relevanz von Gestaltkonzepten im Allgemeinen zu überdenken.

Die Tagung möchte einen breiten Dialog mit aktuellen akademischen und künstlerischen Positionen anregen, wobei Beiträge als allen Bereichen der Gestaltforschung und –praxis willkommen sind. Sie möchte einen Raum für Studierende und Nachwuchswissenschaftler*innen schaffen, um sich in unterschiedlichen Formaten einzubringen. Die Tagung lädt die interessierte Öffentlichkeit dazu ein, an einem Stadtspaziergang durch Berlin teilzunehmen.

Das Tagungsprogramm umfasst key note lectures, Panel-Diskussionen, Workshops, Posterpräsentationen, einen Besuch in historischen Klangarchiven und eine easy listening session sowie ein Konzert. Wir planen auch einen geführten Spaziergang zu den historischen Stätten der Gestaltforschung in Berlin.

Die Tagungssprachen sind deutsch und englisch.

Bleiben Sie auf dem Laufenden – diese Seite wird ständig mit neuen Informationen zur Tagung und zu den Veranstaltungen aktualisiert.

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Die Frist für Einreichungen endet am 15. April 2026

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